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Wir fordern die Sicherung und gefahrlose Verwertung der Güter und eine nachhaltige Sanierung des Envio- Geländes für unsere Zukunft in diesem Stadtteil!
Die Nordstadt wurde über Jahre durch PCB, eines der gefährlichsten Umweltgifte verseucht. Dies wurde durch die skandalösen Betriebsabläufe bei Envio und die Untätigkeit von Aufsichtsbehörden verursacht. Neben dem Hafengebiet sind auch die angrenzenden Kleingartenanlagen, der Fredenbaumpark, der Kanal und unser Wohngebiet davon betroffen. Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens und der Gläubigerversammlung am 22.02.2012 muss bei der Sicherung des Geländes, der anstehenden Verwertung der Güter und den Sanierungsmaßnahmen unbedingt eine Gefahrabwendung für die Anwohner und die Beschäftigten im Hafengebiet im Vordergrund stehen.
Sicherung: Wir fordern, dass das Gelände ist im Zuge der Gefahrenabwehr sofort gesichert wird eine drohende Flugkontamination durch Feinstäube ausgeschlossen sein muss der Zugang für Unbefugte unterbunden werden muss, um Manipulationen zu verhindern die umliegenden Betriebsgelände in die Sicherung einbezogen werden.
Verwertung und Entsorgung: Wir fordern, dass eine fachgerechte Reinigung und Verwertung der mindestens 1.800 Tonnen Güter erfolgt die Reinigung dem neusten Verfahrenstand entspricht und die vorgegebenen Grenzwerte hinterfragt werden bei der Entsorgung von mindestens 1.100 Tonnen Giftmüll eine gefahrlose Entschleusung gewährleistet ist.
Sanierung: Wir fordern, dass die Hallen, von denen mindestens eine hoch und zwei extrem verseucht sind, gereinigt und abgerissen werden die Kosten für die Sanierung der Freiflächen und des Untergrundes (es handelt sich um eine zweistellige Millionensumme und es geht um mindestens 55 000 m2 Gelände) bereitgestellt werden eine komplette Auskofferung des Geländes (mindestens 10 Meter tief) durchgeführt wird.
Alle Maßnahmen müssen transparent sein und durch ein unabhängiges Gremium begleitet werden.
Wir fordern die Einrichtung eines Fonds des Landes NRW zur Deckung der Folgekosten des Envio-Skandals.
Unsere Forderung zum Download > hier.
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